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Darf die Katze Hundefutter fressen? Eine graue Katze und ein kleiner Hund ruhen zusammen am Fenster.

Darf die Katze Hundefutter fressen? Hund und Katze im selben Haushalt füttern

Du stellst den Katzennapf hin, drehst dich kurz um, und als du wieder hinschaust, steckt der Hund mit dem Kopf drin. Kennst du das? Oder es läuft genau andersherum: Die Katze schleicht zum Hundenapf und frisst lieber daraus als aus ihrem eigenen Napf?

Veröffentlicht: 19.10.2026

Von der Canefelis-Redaktion · Stand: Oktober 2026

Und dann kommt die Frage, die sich fast alle stellen, die mit Hund und Katze zusammenleben: Ist das schlimm? Darf die Katze Hundefutter fressen? Und was passiert, wenn der Hund jeden Tag das Katzenfutter klaut?

Mit diesen Fragen bist du nicht allein. Am Napf treffen zwei Tiere aufeinander, die sich das Sofa teilen und beim Futter ziemlich unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Bei Canefelis gibt es zwei getrennte Futterlinien, eine für Hunde und eine für Katzen. Für diesen Artikel haben wir zusammengetragen, was tierärztliche Quellen zu dieser Frage sagen.

Die gute Nachricht vorweg: Ein gestohlener Bissen ist in aller Regel kein Notfall. Die weniger gute: Auf Dauer ist Hundefutter für Katzen keine Lösung, und Katzenfutter für Hunde auch nicht.

In diesem Artikel erfährst du, warum die beiden Futterarten nicht austauschbar sind, wann das Naschen zum Problem wird und wie du die Futterplätze so einrichtest, dass jedes Tier in Ruhe sein eigenes Futter frisst. Und du erfährst, warum eine Katze ein Futter oft schon nach kurzem Schnuppern ablehnt, während der Hund daneben alles nimmt.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Ein paar Bissen Hundefutter schaden einer erwachsenen Katze in der Regel nicht. Als Dauerfutter ist es ungeeignet.
  • Katzen brauchen Taurin, Arachidonsäure und fertiges Vitamin A über das Futter. Katzenfutter ist darauf ausgelegt, Hundefutter nicht.
  • Katzenfutter ist für Hunde nicht giftig, aber meist reicher an Fett und Protein. Regelmäßig mitgefressen, bringt es zu viele Kalorien.
  • Die zuverlässigste Lösung ist räumliche Trennung: Katzennapf erhöht, feste Mahlzeiten, Reste sofort wegräumen.
  • Bei wiederholtem Erbrechen, anhaltendem Durchfall, Mattigkeit oder Vorerkrankungen: Tierarztpraxis anrufen.

Darf die Katze Hundefutter fressen? Die kurze Antwort

Ja, ein paar Bissen sind kein Drama. Hundefutter ist für Katzen nicht giftig. Wenn deine Katze ab und zu aus dem Hundenapf nascht, musst du nicht nervös in die Tierarztpraxis fahren.

Eine Frau liegt neben ihrer getigerten Katze, die in der hellen Küche aus einer grünen Schale frisst.

Nein, als Hauptfutter eignet es sich nicht. Darin sind sich die tierärztlichen Quellen einig: Eine Katze, die über Wochen oder Monate überwiegend Hundefutter frisst, bekommt auf Dauer nicht alles, was sie braucht.

Der Grund liegt nicht darin, dass Hundefutter schlecht wäre. Ein Hundefutter kann für einen Hund vollständig und ausgewogen sein und für eine Katze trotzdem nicht reichen. Das hat mit dem Bauplan der Katze zu tun, nicht mit der Packung.

Warum Katzenfutter und Hundefutter nicht austauschbar sind

Hund und Katze stehen oft nebeneinander in der Küche. Beim Stoffwechsel liegen zwischen ihnen Welten. Katzen sind obligate Fleischfresser. Ihr Körper ist darauf eingestellt, bestimmte Nährstoffe fertig aus tierischem Gewebe zu bekommen, statt sie selbst herzustellen. Hunde sind da deutlich flexibler.

Eine Frau hält einen weißen Becher über den Napf ihres Windhundes vor einem hölzernen Küchenschrank.

Die wichtigsten Unterschiede, einfach erklärt:

  • Taurin: Katzen können diese Aminosäure nicht in ausreichender Menge selbst bilden und müssen sie über das Futter aufnehmen. Hunde stellen Taurin in der Regel selbst her.
  • Arachidonsäure: eine Fettsäure, die Katzen über die Nahrung brauchen. Hundefutter muss sie nicht enthalten.
  • Vitamin A: Hunde können es aus Beta-Carotin bilden, das zum Beispiel in Karotten steckt. Katzen können das nicht und brauchen fertiges Vitamin A.
  • Niacin: auch dieses B-Vitamin muss bei Katzen aus dem Futter kommen.
  • Protein: Katzen brauchen im Verhältnis zur Energie mehr Protein als Hunde. Weil sie kleinere Mengen fressen, muss jede Portion entsprechend nährstoffreich sein.

Ein Katzenfutter, das als Alleinfuttermittel deklariert ist, ist auf diese Bedürfnisse ausgelegt. Ein Hundefutter ist für den Hund gemacht. Beides kann gleichzeitig stimmen: Das Hundefutter deckt den Bedarf deines Hundes, aber nicht den deiner Katze. Warum Katzen Fleisch und Taurin brauchen, erklären wir hier.

Der Ernährungswissenschaftler John Bauer von der Texas A&M University fasst das in einer einfachen Regel zusammen: Jedes Tier sollte das Futter bekommen, das für seine Art gemacht ist. Gelegentliche Verwechslungen sind dagegen kein Grund zur Sorge.

Katze frisst Hundefutter: Wann ist es gefährlich?

Entscheidend ist nicht der einzelne Bissen, sondern wie häufig und wie viel die Katze davon frisst. Drei Fragen helfen dir bei der Einordnung:

  • Wie oft passiert es? Einmal pro Woche ein paar Brocken ist etwas anderes als jeden Tag eine halbe Portion.
  • Frisst sie ihr eigenes Futter noch? Wenn die Katze ihren Napf stehen lässt und sich zunehmend am Hundenapf satt frisst, verschiebt sich ihre Ernährung.
  • Wie lange geht das schon? Über Wochen und Monate können dann Nährstoffe fehlen, die nur ein Katzenfutter verlässlich liefert.

Ein dauerhafter Taurinmangel kann bei Katzen langfristig Herzmuskel und Netzhaut betreffen. Nach einem einzelnen Raubzug ist das kein Grund zur Panik. Es ist ein guter Grund, die Futterplätze zu trennen. Wenn du vermutest, dass deine Katze schon länger viel Hundefutter frisst, sprich das bei der nächsten Untersuchung in der Tierarztpraxis an.

Was du tun kannst, wenn sie nach einem größeren Raubzug Durchfall bekommt, liest du weiter unten bei den häufigen Fragen.

Hund frisst Katzenfutter: Ist das schlimm oder sogar giftig?

Jetzt die umgekehrte Richtung, und die ist in vielen Haushalten sogar häufiger. Hunde lieben Katzenfutter. Kein Wunder: Es enthält meist viel tierisches Protein und Fett und riecht intensiv.

Ein schlanker brauner Windhund frisst aus einem dunklen Napf vor einem warmen Holzschrank.

Die beruhigende Nachricht: Katzenfutter ist für Hunde nicht giftig. Ein Hund, der den Katzennapf leer schleckt, bekommt dadurch keinen Nährstoffmangel. Das Problem liegt eher in der anderen Richtung: Es ist schlicht zu viel.

Weil Katzenfutter energiereicher ist, kann regelmäßiges Mitfressen mit der Zeit zu Übergewicht führen, vor allem bei Hunden, die ohnehin leicht zunehmen.

Fettreiches Futter wird außerdem mit Entzündungen der Bauchspeicheldrüse in Verbindung gebracht. Hunde, die dazu neigen oder schon einmal betroffen waren, sollten grundsätzlich kein Katzenfutter bekommen; das besprichst du mit deiner Tierarztpraxis.

Und dann gibt es noch einen Punkt, der gern vergessen wird: Was der Hund frisst, fehlt der Katze. Wenn deine Katze nur noch Reste vorfindet, frisst sie womöglich weniger, als du denkst, und du merkst es erst spät.

Hund frisst Katzenfutter: Was tun und wie abgewöhnen?

Schimpfen bringt hier wenig. Der Hund folgt seiner Nase, und ein offen stehender Napf ist für ihn eine Einladung. Wirksamer ist es, ihm die Gelegenheit zu nehmen und gleichzeitig ein klares Signal zu trainieren.

Eine Frau kniet in der Küche und hält ihrem gestromten Windhund ruhig einen kleinen Metallnapf hin.
  • Napf außer Reichweite: Stell das Katzenfutter dorthin, wo nur die Katze hinkommt, etwa auf eine Fensterbank, einen Kratzbaum mit breiter Plattform oder ein Regal.
  • Feste Fütterungszeiten: Füttere beide Tiere zur gleichen Zeit, aber in getrennten Räumen, und bleib in der Nähe.
  • Reste sofort wegräumen: Ein Napf, der nach der Mahlzeit weggestellt wird, kann nicht mehr geplündert werden.
  • Signal trainieren: Übe mit deinem Hund ein „Lass es“ und belohne ihn, wenn er sich vom Napf abwendet. Kurz, freundlich, jeden Tag ein paar Minuten.
  • Beschäftigung anbieten: Manche Hunde gehen an den Katzennapf, weil ihnen langweilig ist. Ein kleines Schnüffelspiel nach dem Fressen nimmt oft den Reiz raus.

Rechne mit ein paar Wochen, bis die neue Routine zur Gewohnheit wird. Rückfälle sind normal, besonders wenn doch einmal ein voller Napf unbeaufsichtigt stehen bleibt.

Hund und Katze getrennt füttern: so richtest du die Futterplätze ein

Die meisten Probleme am Napf löst eine kluge Aufteilung der Wohnung besser als Erziehung allein. Ein paar Ideen, die in vielen Haushalten gut funktionieren:

Eine Katze frisst erhöht am Fenster, während ein brauner Hund weiter entfernt aus seinem eigenen Napf frisst.
  • Höhe nutzen: Katzen springen, Hunde meistens nicht. Ein erhöhter Futterplatz ist oft die einfachste Lösung. Achte darauf, dass die Katze bequem und ohne Rutschgefahr hinaufkommt, gerade wenn sie älter ist.
  • Eigener Raum: ein Zimmer mit Türstopper, der nur einen katzenbreiten Spalt offen lässt, oder ein Türgitter mit Katzenklappe.
  • Futterstation mit kleiner Öffnung: Eine Box, in die nur die Katze hineinpasst. Bei großen Hunden funktioniert das gut, bei kleinen Hunden nicht immer.
  • Mikrochip-Futterautomat: Der Deckel öffnet sich nur für das Tier, dessen Chip registriert ist. Praktisch, wenn mehrere Tiere unterschiedliches Futter bekommen.
  • Ruhige Ecke: Katzen fressen ungern mit Publikum. Ein Platz abseits von Durchgangswegen und mit Abstand zur Katzentoilette ist sinnvoll.

Der Napf des Hundes darf ruhig am Boden stehen. Für die Katze gilt: Futter, Wasser und Toilette nicht direkt nebeneinander. Manche Katzen trinken und fressen entspannter, wenn die Plätze ein Stück auseinanderliegen.

Feste Mahlzeiten oder Futter zur freien Verfügung?

In einem Haushalt mit nur einer Katze steht der Napf oft den ganzen Tag gefüllt. Sobald ein Hund mit im Haus lebt, klappt das selten. Ein voller Napf, der stundenlang herumsteht, ist für die meisten Hunde schlicht zu verlockend.

Zwei Hände stellen eine helle Schale mit Futter auf eine kleine Küchenwaage auf einer Holzplatte.

Mit festen Mahlzeiten behältst du den Überblick: Du siehst, wer was gefressen hat, und merkst schneller, wenn ein Tier weniger frisst als sonst. Viele Katzen fressen gern mehrere kleine Portionen. Teile die Tagesmenge deshalb auf mehrere Mahlzeiten auf und biete sie an einem Platz an, den der Hund nicht erreicht.

Für schonend gebackenes Softfutter mit weicher, saftiger Textur gilt außerdem: Angebrochenes gehört nach der Mahlzeit abgedeckt in den Kühlschrank und sollte nicht stundenlang im Napf stehen. Halte dich bei geöffneten Packungen an die Angaben des Herstellers.

Wenn deine Katze sehr kleine Portionen über den ganzen Tag verteilt frisst, ist ein Mikrochip-Futterautomat oft ein guter Kompromiss: Das Futter steht bereit, und zwar nur für sie.

Katze frisst lieber Hundefutter: Was dahinterstecken kann

„Meine Katze frisst nur noch Hundefutter.“ Das klingt seltsam und kommt trotzdem vor. Ein paar mögliche Gründe:

Eine getigerte Katze frisst aus einer hellen Keramikschale auf einer breiten Kommode am Fenster.
  • Neugier und Konkurrenz: Was der andere hat, ist interessant. Gerade junge Katzen probieren gern, was im fremden Napf liegt.
  • Textur und Form: Manche Katzen mögen die Größe oder Konsistenz der Hundebrocken. Das sagt etwas über ihre Vorliebe aus, nicht über ihren Bedarf.
  • Der eigene Napf ist unattraktiv geworden: angetrocknetes Futter, ein Napf direkt neben der Toilette oder ein unruhiger Platz.
  • Körperliche Gründe: Wenn eine Katze ihr gewohntes Futter plötzlich ablehnt, können auch Zahnschmerzen oder andere Beschwerden dahinterstecken. Das gehört abgeklärt.

Wenn deine Katze ihr eigenes Futter plötzlich verweigert, findest du in unserem Artikel Katze frisst ihr Futter plötzlich nicht mehr: 7 Checks eine Schritt-für-Schritt-Checkliste und Hinweise dazu, wann du die Tierarztpraxis anrufen solltest.

Wichtig ist, dass du die Vorliebe nicht einfach bedienst. Biete der Katze lieber ein Katzenfutter mit einer Textur an, die sie mag, und mach ihren Futterplatz wieder zu einem Ort, an dem sie in Ruhe frisst.

Warum Katzen Geschmack anders wahrnehmen als Hunde

Katzen haben rund 470 Geschmacksknospen, Hunde etwa 1.700 und wir Menschen über 9.000. So beschreibt es die Tierärztin Megan Keller. Für Katzen sind Geruch und Textur am Napf deshalb besonders wichtig.

Das erklärt auch, warum eine Katze ein Futter manchmal schon nach kurzem Schnuppern ablehnt, ohne es überhaupt probiert zu haben, während der Hund daneben einfach alles nimmt, was nach Fleisch riecht.

Ruhe am Napf: Stress im Mehrtierhaushalt

Futter ist für Tiere eine Ressource, und Ressourcen werden verteidigt. Selbst Hund und Katze, die sich sonst gut verstehen, können am Napf angespannt sein. Oft merkt man es nur an Kleinigkeiten:

Eine getigerte Katze und ein rotbrauner Hund liegen entspannt nebeneinander auf einer hellen Decke.
  • Die Katze frisst hastig und schaut sich dabei ständig um.
  • Sie verlässt den Napf, sobald der Hund den Raum betritt.
  • Der Hund steht während der Katzenmahlzeit in der Nähe und beobachtet sie.
  • Ein Tier frisst nur noch nachts oder wenn das andere schläft.

Solche Zeichen sind kein Drama. Sie zeigen dir, dass beim Füttern mehr Ruhe und Abstand nötig sind. Ein Sichtschutz oder getrennte Fütterungszeiten können helfen. Katzen brauchen das Gefühl, beim Fressen nicht überrascht zu werden.

Auch die Beziehung zu dir spielt mit. Viele Katzen fressen entspannter, wenn eine vertraute Person in der Nähe ist. Wie du erkennst, wem deine Katze besonders vertraut, liest du in Lieblingsmensch der Katze: So erkennst du eure Bindung.

Wenn ein Tier ein Diätfutter von der Tierarztpraxis bekommt

Besonders wichtig wird die Trennung, wenn eines der Tiere ein Futter bekommt, das die Tierarztpraxis verordnet hat, zum Beispiel wegen einer Nierenerkrankung oder einer Allergie. Dann zählt jeder Bissen aus dem falschen Napf, in beide Richtungen.

WICHTIG

Frag in diesem Fall in der Praxis nach, wie streng die Fütterung sein muss und ob ein Mikrochip-Automat oder getrennte Räume sinnvoll sind. Das gehört zur Behandlung dazu und ist kein übertriebener Aufwand.

Welpe und Kitten im selben Haushalt: worauf achten?

Jungtiere haben einen eigenen, höheren Bedarf. Ein Welpe braucht ein Futter, das für Welpen oder für alle Lebensphasen ausgelegt ist, ein Kitten entsprechend ein Katzenfutter für Kitten oder für alle Lebensphasen.

Gerade junge Hunde sind unermüdliche Napfdiebe. Trenne die Futterplätze deshalb von Anfang an, dann entsteht die Gewohnheit gar nicht erst. Und lass Welpe und Kitten in den ersten Wochen nicht unbeaufsichtigt zusammen fressen.

Die Fütterungsempfehlung auf der Packung gibt dir einen ersten Anhaltspunkt für die richtige Menge im Wachstum. Wie viel dein Jungtier tatsächlich braucht, besprichst du bei den ersten Impfterminen in der Tierarztpraxis.

Leckerli, Wasser und die Katzentoilette

Leckerli: Auch Snacks sind auf die jeweilige Tierart ausgelegt. Ein Hundeleckerli für die Katze oder umgekehrt ist als Ausnahme kein Problem, sollte aber nicht zur Routine werden. Rechne Leckerli außerdem in die Tagesmenge mit ein.

Zwei saubere Keramiknäpfe in Creme und Salbeigrün trocknen auf einem Tuch neben der Küchenspüle.

Wasser: Hund und Katze dürfen grundsätzlich aus derselben Schale trinken, wenn beide damit klarkommen. Viele Katzen trinken trotzdem lieber an einem eigenen, ruhigen Platz. Eine zweite Wasserschale auf Katzenhöhe kostet wenig. Wechsle das Wasser täglich.

Katzentoilette: Manche Hunde interessieren sich auffällig für das Katzenklo. Das ist nicht nur unappetitlich: Katzenkot kann Parasiten und Erreger enthalten, zum Beispiel Toxoplasmen oder Salmonellen. Reinige die Toilette regelmäßig, stell sie so auf, dass der Hund nicht herankommt, und sprich die Tierarztpraxis an, wenn er es trotzdem immer wieder schafft.

Deine Napf-Checkliste für Hund und Katze

  • Jedes Tier hat seinen eigenen Napf an seinem eigenen Platz.
  • Der Katzennapf steht erhöht oder in einem Bereich, den der Hund nicht erreicht.
  • Gefüttert wird zu festen Zeiten, Reste kommen danach weg.
  • Angebrochenes Softfutter kommt abgedeckt in den Kühlschrank.
  • Wasser gibt es für die Katze auch auf ihrer Höhe.
  • Die Katzentoilette ist für den Hund nicht erreichbar.
  • Du weißt ungefähr, wie viel jedes Tier täglich frisst.

Häufige Fragen zu Hund und Katze am Napf

Kann eine Katze von Hundefutter Durchfall bekommen?

Das kann passieren, vor allem wenn sie eine größere Menge eines ungewohnten Futters gefressen hat. Ungewohntes Futter kann den Magen kurz durcheinanderbringen, meist beruhigt sich das schnell.

Dauert der Durchfall länger als einen Tag, wiederholt er sich, kommt Erbrechen dazu oder wirkt die Katze matt, ruf in der Tierarztpraxis an. Bei Kitten, älteren Katzen und Tieren mit Vorerkrankungen lieber früher.

Braucht mein Hund das Taurin aus dem Katzenfutter?

In der Regel nicht. Hunde können Taurin selbst bilden und bekommen mit einem vollständigen Hundefutter, was sie brauchen. Wenn du Fragen zum Taurin bei deinem Hund hast, etwa wegen der Rasse oder einer besonderen Fütterung, ist die Tierarztpraxis die richtige Adresse, nicht der Katzennapf.

Was tun, wenn kein Katzenfutter mehr im Haus ist?

Für einen Abend ist ein wenig Hundefutter kein Problem. Manche Ratgeber nennen als Notlösung auch gekochtes, ungewürztes Hühnerfleisch ohne Knochen. Am nächsten Tag sollte die Katze aber wieder ihr vollständiges Katzenfutter bekommen. Ein kleiner Vorrat an ungeöffneten Beuteln erspart dir solche Abende.

Dürfen Hund und Katze aus demselben Napf fressen?

Besser nicht. Abgesehen vom unterschiedlichen Futter siehst du bei einem gemeinsamen Napf nicht, wer wie viel gefressen hat. Außerdem kann es leicht Streit geben. Getrennte Näpfe an getrennten Plätzen sind die ruhigere Lösung.

Mein Hund hat den Katzennapf leer gefressen. Was jetzt?

Ruhe bewahren. Bei den meisten Hunden passiert nach einer einzelnen Portion Katzenfutter nichts weiter. Ein empfindlicher Magen reagiert manchmal mit Durchfall oder Erbrechen, meist ist das nach kurzer Zeit vorbei. Beobachte ihn ein paar Stunden.

Bei wiederholtem Erbrechen, starkem Durchfall, Bauchschmerzen oder bei einer bekannten Erkrankung der Bauchspeicheldrüse ruf in der Tierarztpraxis an. Lieber einmal mehr als einmal zu wenig.

Kann ich Hund und Katze gleichzeitig füttern?

Ja, und das ist oft sogar praktisch. Gleichzeitig heißt aber nicht nebeneinander. Füttere zur selben Zeit in verschiedenen Räumen oder auf verschiedenen Höhen, dann ist jeder mit seinem eigenen Napf beschäftigt und keiner schielt zum anderen.

Zwei Tiere, zwei Rezepturen: so handhaben wir das bei Canefelis

Alles in diesem Artikel läuft auf einen Satz hinaus: Jedes Tier bekommt das Futter, das für seine Art gemacht ist. So halten wir es auch selbst.

Bei uns gibt es keine Rezeptur „für Hund und Katze“. Wir haben zwei getrennte Linien, Canefelis Dog's für Hunde und Canefelis Cat's für Katzen. Beide Linien bestehen aus schonend gebackenem Softfutter mit weicher, saftiger Textur. Die Rezepturen sind jedoch auf die jeweilige Tierart abgestimmt.

Der Unterschied steht auch auf dem Etikett. In unseren Hunderezepturen ist L-Lysin bei den Zusatzstoffen aufgeführt, in den Katzenrezepturen Taurin, deklariert mit mindestens 0,15 %. Auch beim Rohprotein unterscheiden sich die Angaben: mindestens 18 % beim Hund, mindestens 19 % bei der Katze.

Ein Beispiel mit fast gleichem Namen: Unser Katzenfutter Huhn mit Gemüse und Obst enthält laut Deklaration 70 % Hühnerbrust, 8 % Hühnerleber, 7 % Hühnerherz und 5 % Ei. Das Hundefutter Huhn mit Gemüse und Obst enthält 60 % Hühnerbrust, 12 % Hühnerleber, 8 % Hühnerherz und 5 % Ei. Ähnlicher Name, eigene Rezeptur.

Damit beim Füttern nichts verwechselt wird, sind die Beutel klar mit Dog's und Cat's gekennzeichnet. Ungeöffnet sind sie 18 Monate haltbar, ohne Kühlschrank. So kannst du für beide Tiere einen kleinen Vorrat anlegen, ohne dass sich im Kühlschrank angebrochene Packungen stapeln.

Noch ein Hinweis zur Transparenz: Unsere Hundesorte mit Ente und unsere Katzensorte mit Fisch enthalten auch Huhn. Wenn eines deiner Tiere auf bestimmte Zutaten reagiert, lies die vollständige Zutatenliste und besprich die Auswahl mit deiner Tierarztpraxis.

Zwei Tiere, zwei Rezepturen: Lust, es auszuprobieren?

Mit unseren Probierboxen lernst du beide Linien kennen, ohne gleich einen Vorrat zu kaufen. Jede Box enthält 12 Beutel à 100 g mit allen drei Sorten.

Leben bei dir Hund und Katze, nimm je eine Box. So hat jedes Tier von Anfang an sein eigenes Futter.

Probierbox für Hunde · Probierbox für Katzen

Ab 47 € Bestellwert ist der Versand nach Österreich und Deutschland gratis.

P.S.: Ein Trick gegen Napfdiebe, der nichts kostet: Stell den Katzennapf heute Abend einen Meter höher und schau, was passiert.

Hund und Katze am Napf: Wie ist das bei euch zu Hause?

Wer ist bei euch der Napfdieb, Hund oder Katze? Und welcher Trick hat bei dir funktioniert? Schreib es uns in die Kommentare. Wir lesen alles und sammeln eure Ideen für einen der nächsten Artikel.

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